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Kleiner Badeurlaub in Lido di Jesolo - Traumtage im Hotel Nizza Frontemare

  • Autorenbild: Jürgen Baumelt
    Jürgen Baumelt
  • 1. Juni
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Manchmal braucht es gar nicht viel, um dem Alltag zu entfliehen – nur ein bisschen Mut zur Auszeit, ein Flugticket und die richtige Portion Vorfreude. Genau so hat unsere kleine Reise nach Lido di Jesolo begonnen. Und schon jetzt kann ich sagen: Es war eine dieser Auszeiten, die sich leicht anfühlen, unkompliziert sind und trotzdem lange nachwirken.


Unsere Reise startete ganz entspannt in Wien. Mit Ryanair ging es für 32 Euro (pro Person und Strecke) in gerade einmal 55 Minuten Richtung Venedig – eine Flugzeit, die sich fast schon wie ein kleiner Wimpernschlag anfühlt. Kaum in der Luft, ist man gefühlt auch schon wieder im Landeanflug. Genau so soll Reisen sein: unkompliziert, schnell und ohne Stress.



Auszeit in Jesolo


Am Flughafen in Venedig angekommen, ging es genauso angenehm weiter. Direkt vor dem Terminal startete der Bus von ATVO, der uns für gerade einmal 4,10 Euro (pro Person und Strecke) direkt nach Lido di Jesolo brachte. Keine komplizierten Umstiege, kein langes Suchen – einfach einsteigen, zurücklehnen und die ersten Eindrücke von Italien genießen. Schon die Fahrt selbst war wie ein sanfter Übergang vom Alltag in den Urlaubsmodus.


In Jesolo angekommen, war unser Hotel nur etwa zehn Gehminuten vom Busbahnhof entfernt, direkt am Meer – perfekt, um stressfrei anzukommen, ohne sich mit Taxis oder Transfers beschäftigen zu müssen. Und dann standen wir plötzlich da: vor dem Meer, vor unserer kleinen Auszeit.



Auszeit in Jesolo


Lido di Jesolo selbst hat eine ganz besondere, angenehme Leichtigkeit. Es ist lebendig, aber nicht überfordernd. Urlaubsort, aber ohne Hektik. Genau richtig für Menschen wie uns, die einfach mal abschalten wollen, ohne ständig auf der Suche nach dem nächsten Programmpunkt zu sein.


Unsere Tage hatten schnell ihren ganz eigenen Rhythmus. Eigentlich bestand er aus genau den Dingen, die man sich im Alltag viel zu selten erlaubt: nichts tun. Oder zumindest fast nichts. Wir verbrachten die meiste Zeit auf unseren vom Hotel zur Verfügung gestellten Liegen zwischen Hotel und Strand. Dort lagen wir, ließen uns die Sonne auf die Haut scheinen, wurden langsam brauner und beobachteten das Leben um uns herum.



Auszeit in Jesolo


Menschen beobachten wurde zu einer unserer liebsten Beschäftigungen. Dieses stille Zuschauen, dieses kleine, liebevolle Lästern zwischendurch – natürlich nie böse gemeint – gehörte einfach dazu. Es sind genau diese Momente, die eine Auszeit so besonders machen: wenn man gemeinsam lacht, ohne großen Anlass, einfach weil es sich gut anfühlt.


Kulinarisch haben wir uns natürlich auch nicht zurückgehalten. Eis in allen Varianten, Pizza, die einfach immer schmeckt, und immer wieder ein Aperol Spritz – weil er in Italien einfach noch ein bisschen besser ist. Jeder Tag fühlte sich ein wenig nach „Heute gönnen wir uns einfach alles“ an. Und genau das war auch der Plan.



Auszeit in Jesolo


Diese Reise war keine, bei der man Sehenswürdigkeiten abarbeitet oder von Ort zu Ort hetzt. Es war eine bewusste Entscheidung für Ruhe, Genuss und das süße Nichtstun. Eine Auszeit ganz nach unseren eigenen Vorstellungen – ohne Kompromisse, ohne Zeitdruck, einfach nur wir und das Meer.



Auszeit in Jesolo


Und dann war da noch unser Hotel, das diese Reise perfekt abgerundet hat:


Hotel Nizza Frontemare in Lido di Jesolo

Schon beim Ankommen spürt man, dass hier viel Wert auf Details gelegt wird. Die Zimmer waren sehr sauber, freundlich eingerichtet und haben sofort ein Gefühl von Wohlfühlen vermittelt. Besonders schön war der seitliche Meerblick, der dank der besonderen Bauweise des Hotels erstaunlich großzügig und beeindruckend ausfiel. Man hatte das Meer immer im Blick – und genau das macht so viel aus.



Hotel Nizza Frontemare Jesolo


Das gesamte Team im Hotel war durchgehend freundlich und aufmerksam. Egal ob an der Rezeption, die Zimmermädchen oder die beiden Herren am Frühstücksbuffet – man wurde überall mit einem ehrlichen Lächeln empfangen. Diese Herzlichkeit ist es, die einen Aufenthalt wirklich besonders macht.


Das Frühstück war jeden Morgen ein kleines Highlight. Mit Blick auf das Meer zu frühstücken, hat etwas unglaublich Beruhigendes. Dazu ein Buffet, das mit so viel Liebe angerichtet war, dass man sich kaum entscheiden konnte. Die Auswahl war abwechslungsreich, die Qualität hervorragend – und man hat einfach gemerkt, dass hier Wert auf Genuss gelegt wird.



Hotel Nizza Frontemare Jesolo


Ein Detail, das uns besonders aufgefallen ist: Die Handtücher wurden täglich gewechselt, selbst wenn wir sie nicht extra auf den Boden gelegt hatten. Eine kleine Geste, die zeigt, wie aufmerksam hier gearbeitet wird.


Auch die Lage des Hotels ist kaum zu übertreffen. Direkt am Meer, mit eigenen Strandliegen und Sonnenschirm – einfach rausgehen und schon ist man am Strand. Selbst ein Parkplatz wäre vorhanden gewesen, den wir durch unsere entspannte Anreise mit dem Flugzeug gar nicht benötigt haben.



Hotel Nizza Frontemare Jesolo


Am Ende bleibt ein Gefühl, das man schwer in Worte fassen kann, aber jeder kennt, der schon einmal eine wirklich gelungene Auszeit erlebt hat: dieses tiefe Durchatmen, dieses „Genau so sollte es sein“. Kurzum: Es war einfach alles traumhaft schön. Und als hätte es dazugehört, hat sogar das Wetter perfekt mitgespielt.


Manchmal sind es genau diese einfachen Reisen, die einem am meisten geben. Und Lido di Jesolo war für uns genau so ein Ort.



Auszeit in Jesolo


Mein Schlusswort

Der Beitrag will zeigen, wie unkompliziert und entspannt man auch ohne Auto von Wien nach Jesolo reisen kann – ganz ohne Stau, Parkplatzsuche und Reisestress – und gleichzeitig daran erinnern, dass es völlig in Ordnung ist, sich zwischendurch eine kleine Auszeit von vier bis fünf Tagen zu gönnen, um abzuschalten, neue Energie zu tanken und einfach das Leben ein bisschen leichter zu nehmen.



 
 
 

3 Kommentare


Gerhard L. aus Linz
01. Juni

Danke für den Bericht. Der Flugpreis beinhaltet nur Handgepäck?

Busticket im Bus kaufen oder am Schalter? Der Bericht über das Hotel hört sich gut 👍, werde ich mir notieren.

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Jürgen Baumelt
Jürgen Baumelt
02. Juni
Antwort an

Lieber Gerhard! Ich habe über die Anreise von Wien nach Jesolo soeben einen weiteren Beitrag online gestellt.

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Cornelia
31. Mai

Danke für den Tipp mit dem Hotel. Waren im Hotel Nettuno in Jesolo - 4 Sterne, war sehr enttäuschend. Liebe Grüße, Ihr Blog ist ein Traum! 😍

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