Hefezopf selber machen – perfekt für Frühstück, Ostern und besondere Anlässe
- Jürgen Baumelt

- 6. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Ein frisch gebackener Hefezopf gehört für mich einfach zu bestimmten Momenten dazu. Es sind diese ruhigen, fast schon vertrauten Anlässe, bei denen er ganz selbstverständlich seinen Platz auf dem Tisch findet – ohne viel Aufhebens, aber immer willkommen.
Gerade beim Frühstück zeigt er, was in ihm steckt. Noch leicht warm, mit ein bisschen Butter oder Marmelade, passt er perfekt zu einem entspannten Start in den Tag. Ob alleine, zu zweit oder mit der Familie – ein Hefezopf macht aus einem einfachen Frühstück gleich etwas Besonderes.

Besonders rund wird es natürlich zu den Feiertagen. Zu Ostern ist er fast schon ein Klassiker. Zwischen bunten Eiern, Kaffee und guter Laune wirkt er wie ein Stück Tradition, das jedes Jahr wiederkehrt. Man kennt ihn, man freut sich auf ihn – und irgendwie gehört er einfach dazu.
Aber auch abseits von festen Anlässen hat der Hefezopf seinen Platz. Wenn man irgendwo zum Frühstück eingeladen ist, ist er ein ideales Mitbringsel. Nicht zu aufdringlich, nicht zu extravagant – aber genau richtig, um etwas Selbstgemachtes mitzubringen. Er wirkt herzlich, persönlich und zeigt: Man hat sich Gedanken gemacht.
Und genau das ist es vielleicht, was ihn ausmacht. Der Hefezopf ist kein lautes Highlight, sondern eher ein stiller Begleiter für schöne Momente. Einer, der sich ganz natürlich einfügt – egal ob am Sonntagmorgen, an Feiertagen oder bei einer Einladung.

Mein ganz persönliches Rezept
20g Hefe, 1 EL warme Milch, 1 TL Zucker in einer Tasse glatt rühren und an einem warmen Ort stellen bis sich die Menge etwa verdoppelt hat.
In schwach ¼ Liter lauwarme Milch mit dem Schneebesen 80 g Zucker, 1 TL Salz, 1 Eier und 45-50 g zerlassene Butter einrühren. Ist die Flüssigkeit schön glatt, diese mit dem Vorteig in das Mehl (500 g) einarbeiten. Nach belieben Rosinen zugeben.
Den Teig 8 – 10 Minuten mit dem Knethaken des Mixers bearbeiten und danach an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis er doppelt so hoch ist (etwa 1 Stunde).
Dann auf einer Fläche von Hand durchkneten und wiederum ½ Stunde gehen lassen, bevor man einen großen Zopf flechtet. Diesen nochmals 15 – 30 Minuten gehen lassen und mit verquirltem Ei bestreichen.
Nach Belieben mit Hagelzucker oder Mandelsplitter bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 30 Minuten lang backen.
Kommentare